Dezember 2015

Das Haus für die Sypsenele-Kinder in Svecioneliai ist umgebaut!
Nach 2 Monaten Umbauarbeiten ist das Haus bereit für den Einzu der Kinder der Kindertagesbetreuung. Die Mitarbeiter der Pfarrei und der Caritas haben persönlich noch Hand angelegt und die letzten Eimer mit Bauschutt und Müll entsorgt. Auch die sanitären Einrichtungen wurden komplett renoviert und neu gefliest, zudem gibt es statt einer nun zwei Toiletten.
Ab Januar werden das Kindertageszentrum „Sypsenele“ hier einziehen. Für die Kinder und die Betreuuerinnen Nijole und Joana ist es wie ein Weihnachtsgeschenk.

https://obolevicius-stiftung.jimdo.com/

Oktober 2015

Obolevicius-Stiftung kauft ein Haus in Litauen für die Sypsenele-Kinder
Konsul Wittstock und Pater Birk haben im Oktober im Namen der „Obolevicius Stiftung“ ein Haus in der Stadt Svencioneliai im Rajon Svencionys erworben, in dem ab 2016 ein Kindertageszentrum seine neue Heimat finden wird. Es war zwar ein kurzer, aber erfreulicher und sehr ergiebiger Besuch, von dem neben Erinnerungen an herzliche Begegnungen sich auch wichtige Anregungen für unsere zukünftige Arbeit ergeben haben. Das Haus, das sich direkt gegenüber der Kirche des Hl. Edvard befindet, soll nun auf die neuen Bedürfnisse hin umgebaut werden. Im Kindertageszentrum werden Kinder aus schwierigen sozialen Verhältnissen betreut, wo sie Nachmittagsbetreuung haben, ein warmes Mittagessen erhalten sowie soziale Bindung erfahren. Die Arbeit wird gemeinsam mit der kath. Pfarrei des Ortes, allen voran Pfarrer Raimundas und mit Unterstützung der Caritas des Erzbistums Vilnius gestaltet.

Juni 2015 Litauisches Kreuz in Augsburg neu eingeweiht

Die Spendenaktion der Botschaft Litauens zusammen mit dem Honorarkonsul von Litauen in Bayern war erfolgreich. Die notwendigen Gelder wurden durch private Spenden aus den USA und Deutschland aufgetrieben, dazu kommen Zuschüsse der Stadt Augsburg und des litauischen Aussenministeriums.

Am 28. Juni 2015 wurde das Kreuz in Augsburg nun mit einem Festakt neu eingeweiht.
Link zum Bericht und Fotos der Botschaft

v.l.n.r. Augsburgs Alt-Bürgermeister Theo Gandenheimer, Honorarkonsul Benjamin Wittstock, Augsburgs Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl, Litauens Botschafter Deividas Matulionis, Rimas Mulokas (Sohn des Architekten Jonas Mulokas, aus L.A., USA), Staatssekretär a.D. Bernd Kränzle (MdL), Pfarrer Joachim Seiler der Pfarrkirche St. Canisius.

09.03.2015 Feier anlässlich 25 Jahre Unabhängigkeit Litauens

Mit rund 80 Ehrengästen aus Politik, Wirtschaft, Kunst und Kultur wurde in München des 25. Jubiläums der Wiedererlangung der Unabhängigkeit Litauens vom 11. März 1990 gedacht. Nach der Begrüßung durch Honorarkonsul Benjamin Wittstock sprachen Grußworte Bayerns Europaministerin Beate Merk und Litauens Botschafter Deividas Matulionis. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung durch den Tenor Gintaras Vysniauskas, der damit an die „Singende Revolution“ der Baltischen Staaten von 1990 erinnerte.


v.l.n.r. Haupgeschäftsführer des Bayerischen Bauindustrieverbands Thomas Schmid, Botschafter der Republik Litauen Deividas Matulionis, Staatsministerin für Europaangelegenheiten Dr. Beate Merk, Honorarkonsul Benjamin Wittstock mit seiner Frau Jeannette


Honorarkonsul Benjamin Wittstock dankt dem Sänger/Tenor Gintaras Vysniauskas für die bewegenden litauischen Volkslieder, die an die „Singende Revolution“ von 1990 erinnerten

Im vergangenen Vierteljahrhundert ist in Litauen viel geschehen: Litauen hat sich erfolgreich in Europa integriert, insbesondere in den letzten 10 Jahren in die NATO und EU – 2013 übernahm Litauen für ein halbes Jahr die Ratspräsidentschaft. Litauen ist Mitglied des Schengenraums. Am 1. Januar 2015 wurde die nationale Währung Litas durch den Euro abgelöst – was für Reisen und insbesondere für Investitionen eine weitere große Erleichterung darstellt.


Rund 80 Ehrengäste gedachten der Unabhängigkeit und Freiheit Litauens

Berichterstattung im Diplomatischen Magazin (Ausgabe 4-2015)


Text und Photos: Dr. Helmut Schmidt

11.02.2015 CONVENE – die Messe für Kongresse, Meetings und Incentives

Honorarkonsul Benjamin Wittstock wurde bei der diesjährigen Ausgabe der CONENE in Vilnius von der Messeleiterin Jolanta Beniuliene zum „Ambassador“ der Messe ernannt und für seinen Einsatz für den Standort Litauen geehrt. Mit ihm wurde auch Christian Bergström vom Stockholm Convention Bureau zum Botschafter des Messestandorts Vilnius ausgezeichnet. Rund 80 Aussteller und weit über 500 Fachbesucher waren in diesem Jahr in Vilnius. Als Messestandort ist Litauen, und insbesondere die Hauptstadt Vilnius, wegen seiner zentralen Lage zwischen den skandinavischen und westeuropäischen Wirtschaftsräumen sowie der Verbindung nach Russland und GUS attraktiv. Ebenso für Unternehmen, die in der GUS bis nach Zentralasien exportieren oder investieren wollen. Es gibt seit mehreren Jahren eine sichere Eisenbahnverbindung von Litauens Hafenstadt Klaipeda über Kasachstan bis nach China, die vor allem von der Investitionsgüterindustrie gut genutzt wird. Litauen ist daher nicht nur als lokaler Absatzmarkt oder attraktiver Produktionsstandort, sondern auch als Brückenkopf für Bayerische Unternehmen nach Osten sehr gut geeignet.


Direktorin der CONVENE und Vertreterin der Stadt Vilnius J. Beniuliene, Honorarkonsul B. Wittstock, Litauens Vize-Wirtschaftsministerin R. Noreikiene und Chr. Bergström vom Stockholm Convention Bureau

23.01.2015 Neujahrsempfang des Bayerischen Ministerpräsidenten Seehofer

Ministerpräsident Seehofer hat beim Neujahrsempfang des Bayerischen Konsularischen Korps knapp 100 Leitern von konsularischen Vertretungen im Freistaat begrüßt. Er betonte, zu seiner Grundüberzeugung gehöre Solidarität mit den Schwachen, ungeachtet ihrer Religion oder Hautfarbe, und betonte somit insbesondere Solidarität mit Flüchtlingen. Honorarkonsul Benjamin Wittstock überbrachte zusammen mit seiner Frau Jeannette die besten Neujahrswünsche Litauens.


Foto: Egon Lippert

01.01.2015 EURO in Litauen eingeführt

Mit dem Silvesterfeuerwerk hat sich Litauen um Mitternacht des 31. Dezembers nach mehr als 20 Jahren von seiner nationalen Währung verabschiedet und als 19. EU-Land den Euro eingeführt. „Wir freuen uns auf ein weiteres Mitglied in unserer gemeinsamen europäischen Währung“, sagt Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, der mit den EU-Finanzminister im Sommer grünes Licht für den Beitritt Litauens gegeben hatte.

Für den Litauischen Regierungschef Algirdas Butkevicius ist die Euro-Einführung nicht nur die „Garantie für wirtschaftliche Sicherheit, sondern auch eine Möglichkeit, die größere finanzielle Stabilität in unserem Land fortzuführen“. Angesichts des russischen Vorgehens in der Ukraine gilt sie für die Ex-Sowjetrepublik wegen der tieferen EU-Integration zudem als sicherheitsrelevant. Nach einer Umfrage der Deutsch-Baltischen Handelskammer befürworten mehr als Dreiviertel davon die Euro-Einführung. Auch litauische Unternehmen sind überwiegend dafür.