30.11.2017 Treffen des Munich City Lithuanian Club

Der neue „Munich City Lithuanian Club“ traf sich zum ersten Mal Ende November. Auf Initiative von Victoria Folkyte, Justina Kuckailyte und Karolina Matutyte trafen sich rund 10 Interessierte. Die Gründerinnen , die bereits selbst Karrieren von der Pharmaindustrie bis zur Automobilindustrie aufgebaut haben, wollen damit eine Plattform für berufstätige Litauer schaffen, die derzeit in München arbeiten und leben.

30.10.2017 Užupis Initiative in München

Užupis ist ein Stadtteil am Rand der Altstadt von Vilnius, der Hauptstadt Litauens. Der Name bedeutet „jenseits des Flusses“. Aus dem Viertel ist in den 1990er Jahren ein begehrtes Wohnquartier für die städtischen Künstler und ihre Bohème geworden. Hier gibt es zahlreiche Kunstgalerien, Workshops und Cafés. Mitunter wird Užupis mit dem Künstlerviertel Montmartre in Paris verglichen, mit dem auch eine Partnerschaft besteht. Einige Bewohner riefen als Kunstaktion die unabhängige „Republik“ Užupis aus, die über eine Verfassung, eine Flagge und einen Präsidenten verfügt. Die „Republik“ Užupis wird weltweit durch über 200 Botschafter und Ehrenbürger vertreten. In München wird sie seit Mitte 2017 vertreten durch Max Haarich vom Start-Up Förderinstrument der TU München „UnternehmerTUM“ und fördert so den kulturellen Austausch mit der Künstlerrepublik Užupis im Sinne der Freiheit der Kunst. Start-ups bietet UnternehmerTUM einen Rundum-Service von der ersten Idee bis zum Börsengang. Ein Team aus erfahrenen Unternehmern, Wissenschaftlern und Managern unterstützt Gründer bei der Entwicklung ihrer Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle. Litauen gilt als ein innovatives Land, in dem es schnelles Internet von hoher Qualität gibt. Die Europäische Kommission sieht Litauen auf dem Spitzenplatz, wenn es um die besten Voraussetzungen für Unternehmensgründungen im Bereich von Informations- und Kommunikationstechnologie geht. Vor allem in der Hauptstadt Vilnius boomen die Start-ups (z.B. Kleiderkreisel, BoredPanda). Seit November 2016 befindet sich in der litauischen Hauptstadt auch Nordeuropas größter Start-up-Hub. Der Techpark Vilnius bietet auf rund 9.000 Quadratmetern Platz für ca. 700 Mitarbeiter.

Max Haarich (links), Benjamin Wittstock

18.10.2017 Basketball Euro Cup FCBB – Lietkabelis Panevezys

Leider konnten die Litauer auch im zweiten Spiel des Jahres im Euro Cup mit ihrem Spiel gegen die Bayern-Basketballer  nicht zufrieden sein. Dem Münchener Team von Sasa Djordjevic gelang ein souveräner Erfolg gegen die Litauer. Das Spiel lief parallel zum Champions-League-Duell der Fußballer gegen Celtic Glasgow, weshalb nur rund 4300 Zuschauer im Audi Dome waren, davon mehr als 100 litauische Fans.

Litauische Fans aus München mit Honorarkonsul Wittstock (links) und Lietkabelis Direktor Rokas Mickevičius (rechts) vor dem Audi Dome.

Litauische Fans mit Honorarkonsul Wittstock und den Brüdern Kšyštof und Darjuš Lavrinovičius.

10.08.2017 Gedenkveranstaltung der Int. Jugendbegegnung des Vdk Landesverband Bayern
(Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorg e.V.)

Unter dem Motto „Arbeit für den Frieden – Versöhnung über den Gräbern“ fand vom 31. Juli bis 14. August eine intenationale Jugendbegegnung in München statt. 29 junge Menschen aus 14 Nationen, darunter 2 Litauerinnen und 1 Litauer, alle aus Klaipeda, nahmen aktiv an der friedenspädagogischen Arbeit teil und halfen, die Kriegsgräberstätte am Waldfriedhof zu pflegen.

v.l.n.r. Oberst der Reserve Harald Bollmann, Schul- und Bildungsreferent Maximilian Fügen vom VdK, Stadträtin Renate Kürzdörfer, Honorarkonsul Benjamin Wittstock

28. Juli 2017 Nationalfeiertag Schweiz (Bundesfeier)

Generalkonsul Markus Thür lud zur Bundesfeier der Eidgenossen. In Bayern leben rund 15.000 Schweizerbürgerinnen und Schweizerbürger. Honorarkonsul Wittstock gratulierte zum Feiertag und zudem zu einem runden Jubiläum des Konsulats in München.

Kulinarisch gab es bodenständige Schweizer Spezialitäten: Bratwurst vom Grill, Raclette aus typisch Schweizer Öfen, und dazu eine Auswahl an Rot- und Weißweinen.

Juli 2017 Informationsfahrt der Bayerischen Staatskanzlei mit dem Konsularkorps

Bayerns Staatsministerin für Europaangelegenheiten und regionale Beziehungen, Dr. Beate Merk, lud Ende Juli zur Informationsfahrt für das Bayerische Konsularkorps an den Tegernsee ein. Zahlreiche General- und Honorarkonsuln folgten der Einladung und verbrachten einen sehr informativen Tag mit der Ministerin.


Begrüßung bei der Büttenpapierfabrik in Gmund


Schifffahrt Tegernsee nach Kaltenbrunn – Honorarkonsul Benjamin Wittstock mit seiner Frau Jeannette Wittstock


Das Konsularkorps vor der Kirche St. Quirin (Tegernsee) mit Staatsministerin Dr. Beate Merk und dem Doyen Generalkonsul der Ukraine Vadym Kostiuk.

25.06.2017 Treffen mit dem Litauischen Wirtschaftsminister Mindaugas Sinkevicius

Anlässlich des Besuchs der Laser-Messe „World of Photonics“ am 26./27. Juni traf sich Litauens Wirtschaftsminister Mindaugas Sinkevicius mit Honorarkonsul Wittstock in München und besprach generelle Wirtschaftsthemen.


v.l.n.r. Ministerberater M. Janulionis, Minister M. Sinkevicius, Honorarkonsul B. Wittstock, Vertreterin Enterprise Lithuania D. Lipps, II. Botschaftssekretär Dr. A. Venckus (Litauische Botschaft)

09.05.2017 Dinner des Bayerischen Wirtschaftsministeriums mit dem Konsularkorps

Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Franz Josef Pschierer empfing in Vertretung von Staatsministerin Ilse Aigner die Leiterinnen und Leiter der berufs- und honorarkonsularischen Vertretungen im Freistaat Bayern zu einem gemeinsamen Abendessen.

Er dankte den Mitgliedern des konsularischen Korps für ihre engagierte Arbeit und hob hervor, dass die Konsuln wichtige Ansprechpartner vor allem in Bezug auf wirtschaftliche Fragen sind und die Kontakte zu den vertretenen Staaten erleichtern und fördern. Diese internationale Vernetzung ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt besonders wichtig, da  mehr als 12.000 ausländische Unternehmen aus 120 Herkunftsländern am Wirtschaftstandort Bayern vertreten sind.

06.04.2017 Besuch beim BC Lietkabelis (Penevezys) mit dem Kindertagszentrum Sypsenele

Unsere Woche hatte ihren Höhepunkt am Donnerstag, als wir mit 15 Kindern und den Erziehern zum Basketballclub Lietkabelis gefahren sind. Die Fahrt ging mit dem gemieteten Schulbus des örtlichen Gymnasiums nach Panevezys, ca. 2 Stunden Fahrt jeweils. In Panevezys konnten wir dem Training des Teams zugucken und alle Kinder durfen selbst Bälle werfen und mit den Stars spielen und ihnen Fragen stellen. Das war schon etwas besonderes. Nach einer interessanten Stadium-Führung gab es zum Abschluss auf Einladung des Basketball Clubs Pizza für alle.

03.04.2017 Küchensanierung im Sypsenele-Haus
Direkt nach dem Ausmessen der Küche sind wir daher am Montag gleich nochmal nach Vilnius zurückgefahren und haben bei IKEA alle Elemente für eine Küche besorgt, 4 Unterschränke, 2 Oberschränke, Arbeitsplatte, Spüle mit Wasserhahn und noch ein paar Werkzeuge. Noch am selben Abend waren wir dann auch wieder in Svencioneliai und haben das bis zum Dach vollgestopfte Auto wieder ausgeladen.


Küchengroßeinkauf und Transport (Photo: privat)

Am Dienstag und Mittwoch haben wir dann die alte Küche abgebaut und die neue Küche aufgebaut. Wir hatten zudem Hilfe von Stasys, dem Mann von Nijole, der uns beim Anschluss vom Wasser helfen konnte. Alle einzelnen Elemente zusammenzubauen und aufzustellen, mit der Wasserwaage genau auszurichten, das hat schon gedauert. Aber alle waren wir froh und stolz, dass es am Ende so gut geklappt hat. Mit dem neuen hellen Lichtanschluss haben die Kinder dort auch endlich klare Sicht, wo vorher alles etwas trüb war.


Die Kinder im Kindertageszentrum Sypsenele (Photo: privat)

16. März 2017 Buchvorstellung „Mūsiškiai“

Es war eine spannende Podiumsdiskussion im Auditorium des NS Dokumentationszentrum München im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus in München: Die Buchveröffentlichung von „Mūsiškiai“, (dt. „Die Unsrigen“) sorgte 2016 in Litauen für Furore. Darin fordert die litauische Autorin Ruta Vanagaite, das Land müsse endlich anerkennen, dass sowohl die NS-Kollaborateure als auch die jüdischen Opfer Landsleute waren und der Völkermord in Litauen nicht allein von „den Deutschen“ zu verantworten sei. Die Journalistin Judith Leister diskutiert mit Ruta Vanagaite und Co-Autor Dr. Efraim Zuroff (Direktor des Simon Wiesenthal Centers Jerusalem) über die NS-Kollaboration in Litauen und den Umgang des Landes mit diesem schwierigen Teil seiner Vergangenheit. Die Veranstaltung wird übersetzt.
Veranstalter ist neben dem NS Dokumentationszentrum das Jüdische Museum München das Honorarkonsulat der Republik Litauen in München.

Botschafter Deividas Matulionis, Autorin Ruta Vanagaite, Dr. Efraim Zuroff, Benjamin Wittstock (Munich)

16. März 2017 Einladung des ESO (Europäische Sternwarte) mit dem Bayerischen Konsularkorps

Auf Einladung des Generaldirektors, Prof. Tim de Zeeuw, besuchte das Konsularkorps das ESO Headquarter im Forschungszentrum Garching. ESO (European Organisation for Astronomical Research in the Southern Hemisphere) wurde 1962 von 15 europäischen Staaten gegründet und gibt einen spektakulären Einblick in den Weltraum mit seinen unendlichen Galaxien. ESO operiert mit den drei größten Teleskopen in der Atacama-Wüste in Chile. Ein gigantisches Teleskop mit einem 39 Meter Spiegel ist im Bau und erlaubt nie dagewesene Einblicke in die Entstehung des Universums.

ESO Direktor Tim de Zeew betonte nicht von ungefähr die europäische Kooperation von ESO und begrüßte die Kontaktaufnahme mit dem international agierenden Konsularischen Korps in Bayern.

18. Januar 2017 Basketball Euro Cup in München: Lietkabelis Panevezys

Konsul Wittstock organisiert ein Treffen mit Litauischen Fans aus München und dem Team von Lietkabelis sowie dem Direktor Rokas Mickevičius vor dem Audi Dome. Rund 100 litauische Fans waren zum Spiel nach München gekommen.

17. Januar 2017 Messe BAU in München

Empfang für die Vertreter der Konsulate und Außenhandelsorganisationen im Rahmen der Messe BAU. Besuch der litauischen Stände auf der Messe.

links: Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München mit Honorarkonsul Benjamin Wittstock auf der Messe BAU 2017